Januar 2011
Schon wieder stecken wir mitten im neuen Jahr. Unglaublich. Ich hoffe, Ihr habt das Jahr gut angefangen!
Das Lektorat für meine drei nicht phantastischen Kurzgeschichten ist beendet. Die Zusammenarbeit mit der Lektorin hat mir großen Spaß gemacht, weil sie mit ihren Vorschlägen punktuell die Geschichten verbessert hat, ohne meinen Stil oder den Charakter der Texte zu verändern. So macht es Spaß, lektoriert zu werden. Nun lieg es an anderen, wann das Buch heraus kommt. Ich hoffe, dass es bald geschieht. Die übliche Ungeduld eben.
Ansonsten arbeite ich fleißig am neuen Langtext und bin "im Plan". Ob es gut ist, was ich da schreibe, weiß ich nicht, doch es macht auf jeden Fall viel Freude. Und das ist die Hauptsache!

Dezember 2011
Die Zeit zwischen den Jahren habe ich genutzt, um an einem neuen Projekt zu arbeiten, da der zweite Weimar-Roman ja fertiggestellt ist. Wie es das Publikum bei meiner Lesung im September wollte, habe ich die Kurzgeschichte aus der Steampunk-Ausgabe der "Geheimnisvollen Geschichten" als Grundlage genommen. Die Handlung und das Setting stehen. Jetzt muss das Manuskript "nur" noch geschrieben werden. Erstmals richte ich mich an jugendliche Leser. Möglicherweise kommt noch ein umfangreiches Lektorat dazwischen, doch ich habe mir schon mal feste Ziele gesetzt, wie intensiv ich daran arbeiten möchte. Es wird eine harte Zeit!
Außerdem war ich im Goethehaus in Frankfurt, erst zum zweiten Mal – obwohl Weimar weiter weg von zu Hause ist, war ich dort ebenfalls zweimal. Der erste Besuch in Frankfurt datiert ca. von 1983 oder 1984. Peinlich, peinlich.
Euch allen ein gutes Jahr 2012 mit viel Glück und Gesundheit!

November 2011
Es ist Monatsende und wieder an der Zeit, um von dem, was in den letzten dreißig Tagen los war, zu berichten. Viel ist es nicht, dafür nicht minder interessant.
Es wurde drei Kurzgeschichten für ein Buch angenommen, die keinen phantastischen Hintergrund haben, sondern in denen es um Menschen geht, die etwas anders sind als andere – und auch wieder nicht. Ein Herr Fuchs spielt mit, ebenso ein dummer Paul und auch ein Hängebauchschwein. Lasst euch überraschen. Wann das Buch erscheinen wird, weiß ich noch nicht, aber das Lektorat hat die Arbeit bereits aufgenommen.
Zu dem Artikel in unserer Mitarbeiterzeitschrift habe ich einiges Positives zu hören bekommen, was mich natürlich freut. Immer wieder weise ich aber darauf hin, dass ich selbst mit der hervorragenden Qualität des Artikels nicht viel zu tun habe. Geschrieben hat ihn mein Kollege Werner Wabnitz. Eine kritische Stimme gab es auch zu hören. Dabei ging es nicht um die Qualität des Artikels oder über das, was darin berichtet wird, sondern eher darum, warum es ihn überhaupt gibt. Ja, darüber kann mein schon mal geteilter Meinung sein. Ich jedenfalls bin froh, dass es ihn gibt. Und es hat riesigen Spaß gemacht, meinem Kollegen Frage und Antwort zu stehen, auch wenn ich manchmal ganz schön viel Quark von mir gegeben habe. Und ich bin gespannt auf die Artikel über andere Kollegen, die ebenfalls in ähnlicher Form erscheinen werden.

Oktober 2011
Viel gibt es diesmal zu berichten.
Das Internetportal Eures Vertrauens zum Thema Fantasy und ihren verwandten Spielarten, der Fantasyguide, hat eine hervorragende Rezension zu dem Buch "Geheimnisvolle Geschichten II – Steampunk" veröffentlicht. Hier könnt Ihr sie lesen.
Der erste Teil unserer historischen Romantrilogie ist im Verlag Saphir im Stahl erschienen. Jörg Olbrich hat "Das Geheimnis der Ronneburg" geschrieben. Der Verlag plant, die Romane in einem Abstand von jeweils einem halben Jahr herauszubringen. Demnach habe ich noch etwas Wartezeit, denn mein Beitrag zur Trilogie ist der dritte Band. Wir haben darauf geachtet, dass jeder Roman in sich abgeschlossen ist. Luuk ist ein verbindendes Element. Im Verlauf der Romane kann man bei ihm eine interessante persönliche Entwicklung erleben.
Ach ja, dann war da noch der BuchmesseCon. Zu erzählen gäbe es da viel, doch wo anfangen? Wo aufhören? Es war der größte BuCon, den ich erlebt habe. Und ich habe einige erlebt. Angefangen hat es mit einem sehr angenehmen Vortreffen am Freitag vor dem Con. Wir hatten u.a. das Vergnügen mit Ju Honisch an einem Tisch zu sitzen. Ihr Roman "Das Obsidianherz" ist eines der besten Bücher, das ich in den letzten zehn Jahren gelesen habe. Der Con-Samstag war überwältigend. So viele Bekannte, mit denen man plauschen, planen und lachen konnte. So viele Bekannte, mit denen man nicht einmal einen kurzen Gruß austauschen konnte, weil einfach zu viel los war. Ein Tag, der zu schnell vorüber ging. Bei einem "Werbetrailer" durfte ich mitspielen, als der Verleger Ulrich Burger mir ein Buch, das ich bei ihm gekauft habe, in die Hand drückte und meinte: "Sag mal was." Der Tag endete mit dem missglückten Einsatz eines Starterkabels. Immerhin, die betroffenen Personen sind dann noch gut zu Hause angekommen.
Zum Schluss möchte ich noch auf den Artikel in unserer Mitarbeiterzeitschrift hinweisen. Wer ihn lesen möchte, der klickt bitte hier. Vielen Dank an Werner Wabnitz, dass ich ihn auf meiner Webseite zeigen darf.

September 2011
Die Lesung im Wiesbadener Lesecafé habe ich glücklich überstanden. Den Abend gestaltete ich gemeinsam mit meinem Autorenkollegen und Freund Holger Kuhn. Die Aufregung war groß und völlig unnötig, wie sich herausstellte. Insbesondere die Sprachunterschiede bei den Protagonisten meiner Geschichte "Die Gelegenheit seines Lebens" aus dem Buch "Geheimnisvolle Geschichten II – Steampunk-Ausgabe" konnte ich offenbar recht gut darstellen. Dem Publikum schien es gefallen zu haben, ebenso wie meine Geschichte "Wohl bekomms" aus dem Buch "Zeit – Zwischen Augenblick und Ewigkeit", die ich mittlerweile im Schlaf lesen kann. Das Publikum hat mir sehr viel Freude gemacht und im Anschluss viele Fragen gestellt. Zu meiner Steampunk-Geschichte kam noch der Hinweis, dass sich diese sehr gut als Roman ausbauen ließe. Das stimmt. Mal schauen, was ich eines Tages mit dieser Information anstelle.
Vielen Dank an Stefanie Bender für das Foto.
Den zweiten "Geschichtenweber-Stammtisch Mitte" gingen wir bei herrlichstem Wetter im Braustüb'l Darmstadt an. Man bot uns an, draußen im Brauereihof zu sitzen. Da konnten wir doch nicht "nein" sagen. Es war ein schöner und entspannter Abend. Als nächstes steht der BuchmesseCon an. Darüber berichte ich dann im Oktober.

August 2011
Demnächst beginne ich damit, für die Lesung im September zu üben. Die eine Geschichte habe ich schon so oft gelesen, die kann ich wohl schon im Schlaf vorsagen. Bei der neuen muss ich erst einmal die Zeit stoppen und schauen, wie viel Text ich in zwanzig Minuten unterkriege.
Der nächste Stammtisch der Geschichtenweber "Mitte" ist geplant und wird in Darmstadt stattfinden. Wer uns gerne mal kennenlernen möchte, der ist herzlich eingeladen. Schickt mir eine Mail, dann sehen wir weiter.
Auch der Tisch für das mittlerweile traditionelle Abendessen der Geschichtenweber im Anschluss an den Buchmessecon ist vorbereitet. Zuletzt waren wir immer zwischen dreißig und fünfunddreißig Leute.
Am 23.08.11 hat sich die Gründung der Geschichtenweber zum siebten Mal gejährt. Ich bin seit mehr als fünf Jahren dabei. Die Anzahl und Qualität der Publikationen können uns stolz machen. Und demnächst startet die erste Romanreihe. Schaut einfach mal vorbei unter http://www.edition-geschichtenweber.de/.

Juli 2011
Der Urlaub ist vorbei – nun kann es weiter gehen. Zunächst war die Veröffentlichung des neuen Buches mit meiner Beteiligung zu verkünden. Meine Steampunk-Geschichte ist nun endlich zu lesen. Auf meiner Startseite habe ich bereits darauf hingewiesen. Wer ein Buch möchte, vielleicht sogar mit einer Signatur, der kann sich gerne bei mir melden.
Ein weiteres Ereignis steht an, und auch darauf habe ich euch bereits aufmerksam machen können: Ich lese in Wiesbaden. Schaut bei den Terminen, dort stehen alle informationen. Gelesen wird etwas Altes und natürlich aus dem druckfrischen Steampunk-Buch. Diesen Abend gestalte ich mit meinem lieben Freund und Schreib-Kollegen Holger Kuhn.

Juni 2011
Den Geschichtenweber-Mitte-Stammtisch 1.0 in Heidelberg haben wir nun also glücklich und zufrieden in die Geschichtsbücher eingetragen.
Es begann mit der Spukhauslesung in einem ehemaligen Studentenkeller. Die Veranstalter haben sich wirklich was einfallen lassen, um eine schauerliche Atmosphäre zu gestalten. Gruseliges Licht, passende Soundeffekte bei den Geschichten, altes Gemäuer ... Für eine Spukhauslesung wie geschaffen.
OK, danach wurde es seltsam, als wir uns eigentlich im Stuhlkreis hinsetzen wollten, die Stühle dann aber eingesammelt, die Musik lauter gedreht wurde und alte Menschen zu Joan Jett & The Blackhearts tanzten. Es schien, als seien die Studenten von damals wieder auferstanden. Ein sehr passender Spuk.
Die Geschichtenweber inkl. Anhang haben sich dann in den Vorraum an die Theke platziert und hatten da noch eine sehr nette Runde.
Wir waren zwischen halb zwei und zwei Uhr morgens zu Hause.
Danke an alle für den netten Abend!

Mai 2011
Das Schreiben blieb leider auch in diesem Monat hintenan, so dass ich den angekündigten Schreib-Plan leider nicht einhalten konnte. Immerhin, die Roman-Trilogie um Luuk de Winter wurde bereits hinten in den anderen Büchern des Verlages angekündigt. Der erste Band hat das Lektorat verlassen, der zweite ist mittendrin. Meiner, der dritte Band, wird im Anschluss bearbeitet. Nun geht es gemeinsam mit dem Verlag auf Titelbildsuche.
Auch vom Verlag Saphir im Stahl angekündigt ist die Anthologie "Geheimnisvolle Geschichten II" mit dem Thema Steampunk. Voraussichtlich soll das Buch im Juli 2011 erscheinen. Die Geschichte, die ich dazu beitragen durfte, hatte mich einiges an Kraft gekostet. Aber nun kann ich bald die Früchte ernten.
April 2011
Irgendwie schaffen es all die Dinge, die sonst zu erledigen sind, mir derzeit die Kraft fürs Schreiben zu rauben. Das muss besser werden. Glücklicherweise konnte ich einiges in den letzten Tagen erledigen, so dass der Schreib-Plan für Mai steht.
Gerne möchte ich auf eine neue Lesereihe aufmerksam machen: Lesecafé in Wiesbaden. Ich hoffe sehr, dass sich diese Veranstaltung etabliert und viele Besucher anzieht. Sie wäre ein schöner Ersatz für den Darmstädter Spätlese Abend, der vor ca. zwei Jahren nach der 50. Veranstaltung leider seine Pforten schloss.

März 2011
Ja, ich gebe es zu: Ich war nicht sehr fleißig in diesem Monat. Aber manchmal genügt es auch, seine Unterschrift unter einen Buchvertrag zu setzen, damit es weiter geht. So geschehen dieser Tage. Damit wurde nun der Steampunk-Anthologie kräftig eingeheizt. Der Wasserkessel ist aufgesetzt, das Feuer wird geschürt. Bald ist es soweit. Natürlich werde ich rechtzeitig so viel Werbung für dieses Buch machen, bis ihr es freiwillig kauft. Bis dahin müssen wir aber noch ein Weilen warten.
Das Internetportal Literra hat mich als Autor aufgenommen, wie ich kürzlich erst feststellte. Hier kommt Ihr auf die Autorenseite.

Februar 2011
Nun haben meine Testleser meinen zweiten Weimar-Roman durch. Es sieht so aus, als gäbe es da noch ein bisschen was zu tun. Da geht es also weiter - einen Monat früher als geplant.
Auf Literra.info wurde eine Fantasy-Kurzgeschichte von mir veröffentlicht. Sie heißt Futterneid und wurde in dem Buch "Im Bann des Nachtwaldes" im Jahr 2007 abgedruckt. Die Zusage hierzu erhielt ich immerhin schon am 18. August 2010. Ein beeindruckender Vorlauf, finde ich.
Die Leipziger Buchmesse werde ich in diesem Jahr nicht besuchen. Man muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen.

Januar 2011
Die Stunde der Wahrheit naht: Mein zweiter Weimar-Roman ist an die Testleser rausgegangen. Nun warte ich auf die ersten Urteile, bibbere und zittere.
Die Kurzgeschichte zur Steampunk-Geschichtensammlung, bei der ich mitmache, ist nun noch einmal durch das Lektorat gelaufen. Auch das wird also.
Besonders freue ich mich darüber, dass ein guter Freund seinen Traum von einem eigenen Verlag verwirklicht hat. Der Verlag heißt Saphir im Stahl und hat – wie ich finde – ein eindrucksvolles Logo. Die ersten Bücher wird es dieser Tage auch bald geben: Die Neuauflage von Raumpatrouille Orion als Hardcover-Ausgaben. Hiermit setzt der Verlag auf Altbewehrtes. Aber auch neue Projekte werden von ihm verfolgt, wie man auf der Seite "Geplant" sieht.
Ich wünsche dem lieben Erik, dass sein Verlag ein voller Erfolg wird. Als Autor bin ich der Meinung, es kann nicht genug Verleger geben, die auch unbekannten Autoren eine Chance geben, abseits vom glatt gekämmten Mainstream. Ich denke, die Mischung aus Bewehrtem und Neuem ist eine gute Strategie, um den wirtschaftlichen Aspekt mit dem Wunsch nach Unterstützung für den Nachwuchs zu verbinden.

Dezember 2010
Die Überarbeitung meines zweiten Weimar-Romans sowie die Arbeit am neuen Text haben den Dezember bestimmt. Insofern gibt es also nichts Neues zu berichten. Hoffentlich bald werde ich meine Testleser mit rund 300 Manuskriptseiten quälen.
Ich hoffe, euer Jahr 2010 verlief gut. Für das Jahr 2011 wünsche ich euch alles Gute, Glück und Gesundheit und viel Zeit, um sich mit guten Büchern zu beschäftigen.
November 2010
Es ist schon Anfang Dezember, da ich diese Zeilen schreibe. Also schummele ich ein wenig, doch ich hoffe, das wird mir nicht krumm genommen.
Den November-Anteil des neuen langen Textes habe ich geschafft, für Dezember aber noch nichts. Doch ich bin zuversichtlich, dass ich auch hier meinen Plan einhalte. Nebenher beginne ich nun mit der Überarbeitung meines zweiten Weimar-Romans.
Das Vor-Lektorat eines historischen Romans habe ich beendet. Nun muss das befreundete Autoren-Duo sehen, was es daraus macht. Dafür habe ich selbst eine Kurzgeschichte vom Lektorat zurückerhalten und auch schon überarbeitet. Gerade ist sie wieder auf die Reise gegangen. Wahrscheinlich wird sie zur Leipziger Buchmesse veröffentlicht. Steampunk ist das Genre. Im Januar (lange ist es her) berichtete ich erstmals davon. Nun ist es also konkret geworden.
Traurig bin ich darüber, das ein Stück Kultur in meinem Heimatort zugrunde geht. Das über die Ortsgrenzen hinaus bekannt Ried-Casino hatte gestern seine letzte Vorstellung. "Machete" hieß der Film. Zum letzten Mal war es proppenvoll. Später spielten vier Musiker(innen) noch ein paar schöne Lieder, die mich an irische Folklore erinnerten. Ein würdiger Abschluss.

Oktober 2010
Der zweite Weimar-Roman ist in der Rohfassung fertig und wartet darauf, überarbeitet zu werden. Doch bevor ich mich daran setze, will ich etwas Abstand von diesem Text gewinnen. Da kommt es mir gerade recht, dass ich von einem befreundeten Autoren-Duo einen Roman vor-lektorieren darf. Da bin ich nun mittendrin.
Und nebenbei habe ich auch Pläne für den nächsten eigenen Text. Ich habe sogar schon mit dem Schreiben begonnen. Nachdem ich einige Zeit ein neues Konzept erarbeitet hatte, das mir dann doch nicht gefiel, griff ich auf ein altes zurück, das ich bereits zu einem Drittel abgehandelt hatte, als mir vor drei Jahren der erste Weimar-Roman "dazwischen kam". Nun lasse ich das wieder aufleben. Allerdings schreibe ich alles neu. Mein Stil hat sich geändert, und ich will, dass der Text aus einem Guss entsteht. Diesmal ist es nichts Historisches. Davon brauche ich nun erst einmal eine Pause. Wobei ich mich immer wieder mal über das 19. Jahrhundert informiere. Weil es mich interessiert, und weil ich mir vorstellen könnte, irgendwann auch mit dem geschriebenen Wort wieder dorthin zurückzukehren.
Erfreulich und Wirklichkeit: Das Elfenschrift-Buch "ROSA ELFEN & andere skurrile Gestalten" ist fertig. Die Herausgeberin Ulrike Stegemann hat einige gute Autoren und Autorinnen darin versammelt. Und mich dazu. Die Idee zu meiner Geschichte "Daddy's Girl" entstammt zum Teil einem Kleidungsstück, das meine Tochter vor zwei Jahren in London kaufte. Lasst euch überraschen.
Zum BuCon will ich diesmal nicht viel sagen. Er war wie immer klasse. Ich hatte tolle Gespräche, habe trotz früherem Beginn einige Leute verpasst und freue mich schon wieder auf das nächste Mal.

September 2010
Die Rohfassung meines zweiten Weimar-Romans steht kurz vor der Vollendung, doch ich schaffe es derzeit nicht, die letzten Fäden zusammenzubringen. Ich gebe zu, das liegt hauptsächlich an meiner mangelnden Disziplin in diesen Tagen. Doch ich bemühe mich, unterbreche gerade mal die Arbeit am Text, um diese Sprechblase zu füllen, um mich dann wieder dran zu setzen.
Gute Neuigkeiten gibt es auch zu vermelden. Ein Verleger hat mich "mit einem Grinsen auf dem Gesicht" eines Abends ins Bett geschickt. Das heißt einerseits, da wird irgendwann ein Buch von mir gedruckt. Andererseits wird nach einem hoffentlich gelungenen Lektorat auch wieder Arbeit in diesen Text hineinzustecken sein. Das Zeitfenster ist allerdings noch recht weit offen. Es kann ohne große Anstrengung noch zwei Jahre oder länger dauern, bis "es endlich passiert".
So wie es ausschaut, erscheint einer der beiden Kurzgeschichtenbände, in dem ich mich neben anderen fähigen AutorInnen verewigen durfte, noch in diesem Jahr. Das ist doch auch schon mal was.
Anfang September 2010
Ungewöhnlich lange habe ich nichts von mir hören lassen. Das hat mehrere Gründe. Der erfreulichste Grund ist sicherlich die Urlaubszeit. Dann hatte ich eine Leseprobe und ein Exposee vorzubereiten, Korrekturlesen war angesagt und die Wiederaufnahme an meinem aktuellen Großprojekt, was nun als nächstes folgt. Dazwischen waren noch zwei Kurzgeschichten zu schreiben (inkl. Ideefindung und in einem Fall auch einige geschichtliche Recherche). Und nebenbei haben wir noch unsere Tochter auf große Reise geschickt. Sie wird einige Zeit in Kanada zur Schule gehen und ist erst seit kurzem weg. Von Arztbesuchen erzähle ich jetzt nicht, das kann ich in zehn Jahren noch besser.
Es wird also in nächster Zeit wieder was zu lesen sein von mir, zunächst mal zwei Kurzgeschichten, dann hoffentlich noch mehr. In jedem Text steckt schließlich einiges an Arbeit, die ja auch erledigt werden muss. Und so dauert es manchmal, bis wieder etwas aufregend Neues zu berichten ist.
Im nächsten Monat steht die Buchmesse Convention wieder einmal an. In jedem Jahr ein toller Event für mich, wo ich wieder viele nette und gleichgesinnte Leute treffen darf. Das gemeinsame Abschluss-Abendessen der Autorengruppe Geschichtenweber organisiere ich. Knapp vierzig Plätze sind schon reserviert!
Juni 2010
Wenn sich Projekte überschneiden, dann geht es bei keinem so richtig voran. Das ist es, was mir derzeit zu schaffen macht. Das eine muss ich, das andere sollte ich und ein weiteres will ich fertig machen. Dazu noch Termine und ... die Fußball-WM. Es ist also schwer zu erraten, dass da momentan nicht viel läuft bei mir. Und so schließe ich schnell die Sprechblase für dieses Mal, um noch ein wenig Zeit zu finden. Für eines der Projekte? Hm, was soll ich sagen, tja also, eigentlich ist gleich wieder ein Fußballspiel. Aber doch: Ein bisschen was werde ich noch schreiben. Für Projekt Nummer zwei: Sollte ich! Muss ich hängt leider, weil ich da auf Autorenkollegen warte. Und will ich, ja, das kommt halt zum Schluss dran.
Mai 2010
Wie auf der Startseite meiner Homepage seit Mitte Mai zu sehen ist, kam "Geheimnisvolle Geschichten I" mittlerweile bei mir an. Auch eine erste Rezension ist zu lesen. Ich bin sehr froh, dass das Buch und meine Geschichte so gut dabei abgeschnitten haben. Weitere Rezensionen werden folgen. Aufgrund einiger spendablen Momente des Verlages und des Herausgebers konnte ich allein zwei Rezenzionsexemplare verschicken. Und ich weiß, der Herausgeber, Erik Schreiber, hat ebenfalls welche weggegeben. Von jemandem, der das Buch bei mir gekauft hat, habe ich bereits eine Vorbestellung für den nächtes Band, weil der erste so gut gefiel. Nun wird an Band 2 noch kräftig gewerkelt. Quasi handelt es sich dabei also um eine Blindbestellung. So etwas hatte ich noch nie.
Nach der Aktualisierung dieser Seite werde ich mich an ein Exposee setzen. Bislang war es noch nicht nötig für mich, eins zu schreiben, also auch hier eine Premiere. Gut, dass wir das als Geschichtenweber einmal mehr im Rahmen einer Projektarbeit durchführen. Zu diesen Zeiten erkenne ich immer wieder, wie wertvoll die gute Zusammenarbeit in einer funktionierenden (Autoren-)Gemeinschaft ist.
Wo wir gerade beim Thema Geschichtenweber sind: Erneut hat sich Philipp Bobrowski die Arbeit gemacht und einen Artikel über die Autorengruppe geschrieben, der hier zu finden ist. Danke Philipp!
Und zu guter Letzt möchte ich mich bei dem Künstler Gerd Scherm bedanken, der uns in Ansbach so zuvorkomend behandelt hat, als wir uns sein Theaterstück "Alexander der letzte Markgraf" angeschaut haben, mit spezieller Schlossführung und Einführung in das Stück mit Gerd und dem Intendanten. Danke Gerd! Ich hoffe auf zahlreiche Gastspiele und viele Termine für die nächste Spielsaison.

April 2010
Die Lesungen in Wetzlar sind vorüber. Ein paar Bilder von mir gibt es hier anzuschauen.
Ansonsten habe ich weiter fleißig geschrieben und recherchiert. Die Rohfassung des nächsten Romans steht zu mehr als 75 Prozent. Wenn nicht viel dazwischen kommt (was ich allerdings befürchte), dann schaffe ich es vielleicht noch, vor dem Sommerurlaub fertig zu werden.
Ein Vorteil des fleißigen Schreibens ist, dass man voran kommt. Ein Nachteil ist es, dass es für diese Zeit nicht viel zu berichten gibt. Und so schließe ich die Sprechblase des Aprils und freue mich auf die schönen Dinge, die mich im Mai erwarten. Ein paar davon stehen schon in meinem Kalender.
März 2010
Nein, ich schreibe die Sprechblase nun doch wieder wie bisher. Der Telegrammstil des letzten Monats hat mich nicht überzeugt.
Im April lese ich in Wetzlar, Genaueres seht ihr auf meinem Termin-Link. Außerdem wurde ich für eine Lesung im Juni eingeladen. Da steht der Termin aber noch nicht fest. Ich werde euch noch rechtzeitig informieren - auch über wkw, Facebook etc.
Tja, und dann war da noch die Buchmesse. Ich verarbeite immer noch die Eindrücke. Am Samstag kamen wir in Leipzig an, rechtzeitig zur Geschichtenweber-Lesung. Ich durfte auch gleich den Kameramann spielen. Und dann ging es erst richtig ins Getümmel! Viele mir bekannte Leute habe ich gesehen, einige gesprochen. Ehrlich gesagt war es mir zu hektisch. Teilweise führte ich zwei Gespräche gleichzeitig, was vermutlich zur Unzufriedenheit aller Beteiligter geführt hat. Da lobe ich mir doch beschaulichere Veranstaltungen wie die Buchmesse Convention oder den Marburg Con, obwohl es auch da manchmal ganz schön rund geht. Ob ich im nächsten Jahr wieder nach Leipzig fahre, weiß ich noch nicht. Vielleicht, wenn ich dann einen Bestseller zu präsentieren habe.

Februar 2010
Ich bin ja nun einige Zeit bei Facebook. Man mag dazu stehen, wie mal will; Farmville-Spielchen und ähnliches spiele ich nicht. Was aber genial ist - und das habe ich erst dieser Tage festgestellt: Für meine Sprechblase bietet diese Community mit die Stichworte, so dass ich mir keine Einträge mehr im Kalender zum Monatsende mehr machen muss. Wenn etwas Besonderes passiert, dann verbreite ich es sowieso schon über Facebook und brauche in der Sprechblase nur noch eine Zusammenfassung zu machen.
Also dann:
Am 06.02. ging es um einen Hundsfott. >> Hm. Na ja, gut.
Am 16.02. freute ich mich, dass bald Aschermittwoch ist. >> Klar, da sitzen die ganzen Verrückten wieder brav an ihrem Arbeitsplatz.
Am 20. 02. ging es richtig rund. Einen Eintrag zu Radio Tatort kommentiere ich hier nicht. Dann ging es um eine Hotelreservierung in Ansbach, weil wir uns dort das Theaterstück "Alexander der letzte Markgraf" von Gerd Scherm anschauen wollen. Schließlich noch die Nachricht, dass ich bei meinem aktuellen Buchprojekt - TARAAA TARAAAA - die 50%-Marke geschafft habe. In der Rohfassung.
Am 22.02. habe ich von einem Buchblock für eine neue Anthologie berichtet. Da verweise ich auf meinen Eintrag im Januar. Es geht um die Kurzgeschichte "Déjà-vu".
So, ob dies nun das künftige Format sein soll, weiß ich wirklich nicht. Im nächsten Momat wird sowieso alles anders sein, denn bis dahin war Buchmesse in Lepzig.
Januar 2010
Beim Roman eher mittel-fleißig, bei einer Kurzgeschichte dafür zum Abschluss gekommen, das ist der Januar in Kurzform.
Das Lektorat für meine Kurzgeschichte "Déjà-vu", die demnächst im Wunderwaldverlag erscheinen soll, war sehr inspirierend. Das Buch soll, so hörte ich, zur Leipziger Buchmesse herauskommen. Nun, ich werde hinfahren und mal schauen, ob es im Regal steht. Dazu habe ich mich schon bei der Verlegerin und dem Herausgeber zu einem kurzen Besuch am Stand angekündigt. Und die Übernachtung ist auch schon bezahlt. Abends gibt es wahrscheinlich noch einen gemeinsamen Schmaus mit den Geschichtenwebern. Was ich mich auf diesen Tag freue! Wenn nur die lange Anreise nicht wäre.
Und schon wieder eine Einladung zu einer Anthologie erhalten. Ich frage mich, wie es da mit dem Roman weitergehen soll. Steampunk wird das Thema sein. Steampunk?, fragt ihr. Vor ca. zwei Jahren waren das zumindest meine Worte. Da wir im Zeitalter des Fremdwissens und der Verlinkung leben, verweise ich der Einfachheit halber auf Wikipedia. Dieses Genre scheint schwer im Kommen zu sein. Auch bei den Geschichtenwebern ist eine Anthologie zu diesem Thema in Arbeit, woran ich mich aber nicht beteilige, es nicht einmal versucht habe – wegen des vorhergehenden Romans. Nun also doch. Es wird wohl noch ein bisschen dauern, bis der Herausgeber die Autoren beisammen hat und es dann richtig losgehen kann, doch ich hoffe wirklich, dass dieses Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss kommt.
Genauso übrigens wie mein Roman, an dem ich nun weiterschreiben werde.

Dezember 2009
In diesem Monat konnte ich meine Schreibwut so richtig ausleben. Das habe ich gut ausgenutzt und bin mit meinen zweiten Weimar-Roman gut voran gekommen.
Am Tag vor Heiligabend waren wir in Weimar. Dort habe ich noch ein paar Recherchen angestellt. Obwohl es solche Leute wie mich, die dutzendweise Straßenzüge fotografieren und im Goethehaus am Frauenplan mit eigenem Plan vor sich hin murmelnd hin und her laufen, gerade in Weimar einige geben wird - zumindest stelle ich mir das so vor - bin ich ein paar Mal komisch angeschaut worden. Na, mir war es egal. Besonders interessant fand ich es, wie gut ich mit den alten Stadtplänen von 1812 und 1841 in der Innenstadt zurecht gekommen bin.
Anschließend waren wir recht edel im Städtchen Blankenburg untergebracht. Dort habe ich doch tatsächlich in einer kleinen Buchhandlung Bücher des Blitz- und des Festa-Verlags gesehen. Das war mal eine Überraschung!
So, Ihr Lieben, ich wünsche euch einen fabelhaften Start für das Jahr 2010. Ich hoffe, Eure Wünsche und Hoffnungen für die nächsten 365 Tage mögen in Erfüllung gehen!

November 2009
Nach gut fünf Wochen Reparatur habe ich endlich mein Notebook wieder. Nervöse Zuckungen und gedankliche Abwesenheit waren die Folge; nun bin ich auf dem Weg der Besserung. Natürlich habe ich in dieser Zeit kaum etwas schreiben können und muss mich erst wieder in den aktuellen Text einfinden, der ja noch nicht gar so weit fortgeschritten ist. Den Schreibrückstand werde ich wohl nicht aufholen können, bin erst einmal froh, all die anderen computergestützten Funktionen wieder aufnehmen zu können. Der Berg angesammelter sonstiger Arbeiten ist mittlerweile kleiner. Doch es bleibt genug zu tun. Also bis nächsten Monat.

September 2009
Ein wenig überraschend erreichte mich die Nachricht, dass meine Geschichte Comic-Strip nun in der XUN Ausgabe Nr. 22 erscheint, ebenso eine Illustration meiner Tochter. Es ist vielleicht schon zwei Jahre her, als ich die Geschichte einschickte. Das bedeutet für mich, dass dem Magazin genügend Stoff zur Verfügung steht, um aus dem Vollen zu schöpfen und Qualität anzubieten. Es wäre wünschenswert, wenn die Verkaufszahlen dies wiederspiegelten. Da habe ich allerdings keinen Einblick.
Nach einigem Hin und Her weiß ich nun endlich, woran ich als nächstes arbeite. Es wird nicht das alte Projekt sein, an dem ich im August noch stricken wollte. Da ich für meinen historischen Weimar-Roman einiges an Recherche betrieb, dachte ich mir nun, das müsse sich wenigstens zweimal lohnen. Es wird also wieder etwas Historisches werden, und das klassische Weimar wird erneut eine große Rolle spielen. Die Planung für den Text ist beendet, die Handlungsweisen der Charaktere vorbestimmt. Nun muss ich sie nur noch von der Leine lassen. Zuviel will ich nicht verraten, doch eines vorweg: Es geht um Gier und Machtstreben, um Verrat an denen, die wir lieben, um Entfremdung. Trotz des historischen Charakters des Romans ist das Thema zu jeder Zeit so aktuell wie nie zuvor.

August 2009
Das Sommerloch hat in diesem Monat seinen Namen verdient. Es ist nicht viel passiert. Ich war im Urlaub, habe zeitweise bei 46 Grad Celsius nur noch gejapst. So langsam beginne ich, an einem alten Projekt weiterzuarbeiten, das ich wegen des Weimar-Romans, der mir (glücklicherweise) dazwischen kam, unterbrochen hatte. Natürlich muss ich mich nun wieder komplett einlesen. Und damit mache ich auch gleich weiter, damit es irgendwann Neues zu berichten gibt.

Juli 2009
Es gibt Erfreuliches zu berichten:
Vor wenigen Tagen habe ich mein Manuskript des historischen Weimar-Krimis an den Verleger geschickt und harre der Dinge, die da auf mich zukommen mögen. Auch wenn ich weiß, dass die Arbeit noch längst nicht getan ist, bedeutet das doch einen großen Schritt für das Buch. Im Rahmen der Recherche, die ich mit Hilfe des Staatsarchivs durchführen konnte, haben sich noch ein paar Einzelheiten geändert. Die historische Belegung ist damit noch genauer geworden.
Nach ungefähr zwei Jahren sind endlich die Seelord-Geschichten erschienen. Ich habe schon fast nicht mehr dran geglaubt, dass es mit dem Buch noch etwas wird. Mein Beitrag heißt "Die Insulanerin" und ist sehr düster und beängstigend gehalten. Informationen zum Buch gibt es (noch) auf meiner Startseite und (natürlich) auf meiner Veröffentlichungsseite.
Wie auf meiner Startseite gemeldet, sind "Die Unterirdischen" für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Ich bin sehr gespannt, ob es dieses Buch schafft, den Preis abzuräumen. "Die Formel des Lebens" war im Vorjahr auch nominiert, hatte sich am Ende aber leider geschlagen geben müssen.

Juni 2009
In diesem Monat besuchten wir London als typische Touristen. Das war richtig anstrengend für die Beine und die Geldbörse. Einiges hat mir gefallen, von anderem war ich doch enttäuscht. Interessant fand ich auf alle Fälle, dass wir jeden Tag mit dem Zug (Mind the gap!) an dem Kraftwerk von Pink Floyds Album Cover zu Animals vorbeigefahren sind (Battersea Park).
Die letzte Ölung meines Weimar-Manuskripts geht mit raschen Schritten voran. Antwort erhielt ich vom Weimarer Stadtarchiv (Vielen Dank!) und vom Staatsarchiv Thüringen in Weimar (auch danke, trotz nicht avisierter Gebührenberechnung). Nun gilt es, das Material noch auszuwerten und das Ergebins entsprechend zu verwenden. Ein paar Seiten muss ich auch noch überarbeiten und ein paar Notizen im Text auf ihre Stimmigkeit hin überprüfen.

Mai 2009
Wie jedes Jahr im Mai stand die Marburg-Convention auf dem Programm. Und wie in jedem Jahr war es eine klasse Veranstaltung – auch wenn ich das Gefühl hatte, dass diesmal weniger Gäste anwesend waren. Da in Marburg jedoch das familiäre Zusammensein im Vordergrund steht, war das nicht so schlimm. Allerdings hätte ich gerne mit einigen, die in diesem Jahr nicht anwesend waren, gerne einmal wieder ein paar Worte von Angesicht zu Angesicht gewechselt, wo sonst der Mail-Verkehr oder die Projektarbeit im Internet-Forum den persönlichen Kontakt ausmachen. Zum ersten Mal hatte ich einen eigenen Autorenstand, und der hatte sich auch gelohnt. Ich habe Bücher verkauft und kam schnell in Kontakt mit vielen anderen aus der Szene. Schließlich überraschte mich der Autor und Verleger Wilfried Hary noch mit druckfrischen Exemplaren meines überarbeiteten Roman (vormals "Das Dorf", aktuell "Der zweite Sohn Gottes"), die ich gleich mit ausstellen konnte. Nähere Infos dazu gibt es auf meiner Startseite und irgendwann auch unter der Rubrik "Veröffentlichtes".

Die Geschichtenweber lesen auf der Marburg-Convention.
Die für den 28. Mai 09 geplante Lesung in Wetzlar musste aus persönlichen Gründen des Veranstalters leider auf einen ungestimmten Termin verschoben werden.

April 2009
Die Zeit des Stillstandes ist vorrüber; es gibt Neues zu berichten:
Mein Roman "Das Dorf" wird wahrscheinlich unter einem anderen Titel und in einer komplett überarbeiteten Fassung veröffentlicht. So hat sich die Arbeit, die ich im Winter in dieses Projekt hinein gesteckt habe, gelohnt. Mehr will ich aber noch nicht verraten. Die Zusage des Verlegers habe ich zwar bereits, aber man soll ja das Fell des Bären nicht verkaufen, solange man ihn nicht gefangen hat, gelle?
Das Heft "Horror" Band 57 gibt es als günstiges eBook bei soforthoeren.de.
Zur MarburgConvention (siehe meine Termin-Seite) habe ich einen Autoren- oder wenn man so will, einen Ausstellertisch gebucht. Ich bin sehr auf die Erfahrung gespannt. Daneben gibt es dort auch einen weiteren Lesetermin – diesmal in Wetzlar.
Und zum Schluss das Wichtigste: Ich arbeite an meinem Roman weiter. Nun wird er überarbeitet. Da gibt es einiges aufzupolieren, wie ich gemerkt habe. Aber die Arbeit geht ganz gut voran. Ein bisschen Recherche ist auch noch damit verbunden. Zufällig habe ich aber einen historischne Stadtplan erwerben können, mit dessen Hilfe ich einige Dinge anschaulicher und genauer beschreiben kann.
März 2009
Am 25. März habe ich in Darmstadt Eberstadt beim 49. Darmstädter Spät Lese Abend gelesen. Volkmar Kuhnle hat einen kleinen Bericht dazu verfasst, siehe auch meine Rubrik Archiv. Die Lesung ist gut verlaufen, und das Publikum hat hervorragend "mitgearbeitet", besser, als ich es mir erhoffte. Eigentlich hatte ich mir schon gedanklich drei Versuche festgelegt, doch gleich beim ersten Mal stimmte das Engagement und die Lautstärke, dass ich fast ein bisschen aus dem Tritt gekommen bin. Wer nun wissen möchte, was genau das Publikum zu tun hatte, der kann das gerne bei einer meiner nächsten Lesungen erfahren, bei denen ich mitwirke, wenn "Die Unterirdischen" vorgestellt werden. In der Rubrik Termine sind entsprechende Hinweise. Ein kleiner Tipp: Das erste Wort meiner Geschichte, die ich zu diesem Buch beitragen durfte, sollte laut gerufen werden.

Februar 2009
Immer noch gibt es wenig Neues zu berichten. Den alten Text, den ich "nur mal eben so" überarbeiten wollte, habe ich beinahe durch. Ich muss ihn anschließend nur noch nach Flüchtigkeitsfehlern durchschauen, dann kann er auf die Reise gehen. Bislang habe ich ihn um rund 70 Manuskriptseiten gekürzt. Das ist eigentlich schade um die viele Arbeit, die ich mir einstmals machte, doch es war unbedingt notwendig.
Außerdem habe ich bei den Veranstaltern des Marburg-Con nach einem Autorentisch gefragt. Die Antwort steht noch aus. Sollte das klappen, werde ich einen kurzen Hinweis bei der Rubrik Termine unterbringen.
Ansonsten werde ich mich bald auf meine nächste Lesung vorbereiten. Auch hier gibt es die Informationen bei meinen Terminen.
So, jetzt geht es weiter im Text – aber nicht hier.

Januar 2009
Ich hoffe, Ihr habt das neue Jahr gut begonnen. Augenblicklich gibt es nicht viel Neues zu berichten, denn vor den Neuigkeiten steht natürlich die Arbeit daran. Die Schreiberei hat langsam wieder begonnen, aber noch nicht in dem Maße, wie ich es mir wünsche. Doch der Schreibzug hat Fahrt aufgenommen – und bald wird er wieder viele schwarze Buchstaben ausstoßen.
Etwas gibt es doch noch zu berichten. Die Geschichtenweber werden am 23. Mai 2009 bei der Marburg-Convention lesen, wahrscheinlich mit meiner aktiven Beteiligung. Gleich werde ich meine Termin-Seite aktualisieren, da könnt ihr dann nachschauen.
Dezember 2008
Leider konnte ich aufgrund einer Krankheit, die mich arg beutelte, in diesem Monat nicht so kreativ sein, wie ich es eigentlich sein wollte. Das wird sich auch noch ein bisschen ins neue Jahr hineinziehen. Aus diesem Grund gibt es zu meiner Schreiberei kaum Neues zu vermelden, außer dass ich so langsam damit begonnen habe, einen alten Text aufzupolieren. Leider gestaltet sich das umfangreicher als geplant. Aus dem Polieren ist praktisch eine Komplettentrümelung geworden. Dieser Text, den ich 1996 geschrieben habe, ist stilistisch mittlerweile weit von dem entfernt, was ich heute als gut bezeichnen würde. Positiv gesehen kann man daran aber festmachen, wie sehr ich mich in der langen Zeit entwickelt habe, denn ganz ehrlich: Bei so manchen alten Formulierungen gruselt es mich heute.
Ich wünsche Euch allen ein wundervolles Jahr 2009 mit Gesundheit, Glück und Erfolg bei dem, was Ihr Euch alles vorgenommen habt.
November 2008
Rechtzeitig zur Adventszeit wird es nun bei mir auch etwas ruhiger. Die erste Rohfassung meines Romans ist fertig. Nun lasse ich sie ein bisschen liegen bevor ich sie einer gründlichen Überarbeitung unterziehe und werde mich erst einmal anderen Dingen widmen.
Das war nun der bislang längste Text, den ich zu bewältigen hatte. Als ich nun das Wort "ENDE" drunter setzen konnte, ist mir doch reichlich Gewicht vom Herzen gefallen, und es war mir auch zum Feiern zumute. Leider stellte sich bei mir gleich im Anschluss an das Ende der Beginn eines sehr hartnäckigen Hustens ein, der mich reichlich beutelte. Mit den Nachwehen habe ich auch nach einer guten Woche immer noch zu kämpfen. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich ab nächster Woche weiter machen kann. Denn es hört nie auf. Nach einem Ende kommt ein neuer Anfang. Und so geht es weiter, immer weiter. Vielleicht kümmere ich mich nun um zwei Kurzgeschichten, bevor ich ein älteres Manuskript frisiere, um dann wieder an der Rohfassung des Romans zu werkeln.
Wie wir von Christoph Hardebusch erfahren haben, war das Gewinnspiel zu "Die Unterirdischen" ein großer Erfolg – insbesondere für die fünf Siegreichen. Herzlichen Glückwunsch.

Oktober 2008
Als ich gestern ca. um 12 Uhr 40 bei der BuchmesseConvention eintraf, brauchte ich den ganzen Tag, um tatsächlich anzukommen. Wie immer, wenn ich die Maut-Stelle passiere, beginnt für mich ein Rausch, der bis zum nächsten Tag anhält. Und in diesem Jahr war das besonders „schlimm“.

Da waren so viele Gesichter, so viele Bekannte und Langenichtgesehene, dass ich überhaupt nicht zur Ruhe kam. Zuerst suchte ich natürlich den Stand der Geschichtenweber auf. Da war schon ein beachtlicher Haufen Menschen zusammengekommen, teilweise auch gerade erst eingetroffen, andere schon etwas länger anwesend. Die ersten hielten bereits DAS Buch in der Hand: Die Unterirdischen, die Anthologie, die in Zusammenarbeit mit dem Wurdack Verlag, Christoph Hardebusch und den Geschichtenwebern entstanden ist. Nahezu druckfrisch hielt mir jemand ein Exemplar vor die Nase und sofort wollte ich meine Bücher haben. Eine Minute später belagerte ich Ernst Wurdack an seinem Stand, erhielt meine Unterirdischen und war seelig. Ein paar Worte mit Ernst wechseln? Unmöglich. Der gute Mensch war schon wieder mit jemand anderem beschäftigt, ich glaube einem Mitautor an eben diesem Buch, der ebenfalls so schnell wie möglich das Werk in Händen halten wollte.
Schnell packte ich ein Buch aus, machte schon das erste „Geschäft“ mit einem Kollegen und war auf Autogrammjagd. Schließlich wollte ich alle anwesenden Mitautoren, die ebenfalls nach Dreieich gekommen waren, in diesem Buch verewigt wissen.
Anschließend folgten Gespräche, Gespräche. Ich wusste kaum, wie mir geschah. So viele liebe Menschen, die meine Interessen teilen. Als ich Nina Horvath sah, die gerade eingetroffen war, und von ihr ein Buch signiert haben wollte, meinte sie vorwurfsvoll: „Ich dachte, du kommst zum Knuddeln!“ Das haben wir dann gleich nachgeholt.
Die Zeit verging wie im Flug, auf die Uhr schauen, schnell noch etwas essen, wollte ich doch zu Karl-Heinz Witzkos Lesung über die Kobolde.
Witzko machte seine Sache sehr gut, scheint ein angenehmer Zeitgenosse zu sein, immer ein Schmunzeln auf den Lippen. Klar, dass er dieses Schmunzeln auch in seine Bücher überträgt. Der Autor nutzte jede Minute, die er zur Verfügung hatte. Schon wieder ein Blick auf die Uhr. Um 16 Uhr war Autogrammstunde der Geschichtenweber mit Christoph Hardebusch. Da musste ich doch auch hin, hatte mir extra einen Stift eingepackt. Doch als Witzko genau um diese Uhrzeit mit seiner Lesung endete, wollte ich ihn nicht so einfach davon kommen lassen. In Windeseile kaufte ich mir an einem anderen Stand ein Kobold-Buch und ließ es mir von ihm signieren. Er hatte mich von seiner Schreiberei überzeugt.

So, jetzt aber ab und Autogramme geben. Da standen sie schon im Pulk, die Geschichtenweber, und signierten. Bald waren die ersten Bücher bei mir angelangt. So viele Unterschriften an einem Tag hatte ich wohl noch nie geleistet. Die Bücher gingen wild herum, schwer, da noch einen Überblick zu behalten, wessen Buch man gerade in der Hand hielt. Dann kamen noch ein paar Exemplare für die Verlosung dazu, die Christoph Hardebusch über seine Website organisieren will.
Und schwubs, war es Zeit für die Lesung der Geschichtenweber. Leider wieder in dem Raum vom letzten Jahr, der eine grauenvolle Akustik hat. Vorgestellt wurden noch einmal „Die Formel des Lebens“, weil sie ja nominiert war für den Deutschen Phantastik Preis. Danach folgten die beiden neuen Werke der Geschichtenweber: „Darwins Schildkröte“ und „Die Unterirdischen“.

Es war mittlerweile 18 Uhr 30, als ich endlich eine entspannte Runde durch den Hauptsaal machen konnte, doch zu viel Zeit hatte ich auch nicht, denn in einer halben Stunde war Preisverleihung.
Tja, was soll ich sagen: Leider hat es „Die Formel des Lebens“ nicht geschafft, aus ihrer hervorragenden Nominierung auch den Preis für die beste Original-Anthologie einzuheimsen. Trotzdem hat „Die Formel“ gewonnen. Jörg Olbrichs Beitrag zu diesem Buch „Herz aus Stein“ gewann den Preis für die beste deutschsprachige Kurzgeschichte.
Und nun prasselten die Glückwünsche auf Jörg ein. Armer Kerl, hatte er doch einiges auch auszuhalten, namentlich durch mich.
Das Abendessen wurde etwas eng, insgesamt aber wieder gemütlich. Leider war für Michael Schmidt und „Anhang“ kein Platz mehr, denn es mussten trotz Reservierung noch Tische von der Terrasse des Restaurants herbeigeschafft werden, damit die Geschichtenweber inkl. Anhang überhaupt Platz hatten. Und lecker war es auch, Lendchentag – mmmmh! Ich glaube, es war gegen Mitternacht, als wir Philipp Bobrowski zu seinem Auto brachten und dort dann noch „dunkle“ Kofferraumgeschäfte machten. Eine Polizeistreife kam auch noch vorbei, doch die interessierte sich nicht für uns. Scheinbar machten wir keinen besonders kriminellen Eindruck.
So, und jetzt? Warten auf Mai. Auf die Marburg-Convention.

September 2008
Ich bin schon ganz gespannt. In wenigen Wochen halte ich das Buch "Die Unterirdischen" in der Hand. Ich lasse es mir vom Verleger mit zur Buchmesse-Convention mitbringen. Wie sieht das Cover in natura aus? Wie liegt das Buch wohl in der Hand? Jetzt habe ich schon in einigen Anthologien veröffentlicht, doch jedes weitere Buch, das ich in der Hand halte und in dem ich mit einem Beitrag vertreten bin, ist etwas ganz Besonderes.
Das nächste spannende Thema: Die Buchmesse-Convention. Nein, ich werde auch in diesem Jahr nicht lesen. Ich brauche das nicht, all das ganze Adrenalin. Ich will diesen Tag einfach nur genießen. Ich will mit bekannten Leuten reden, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Ich will mit neuen Leuten reden, die ich an diesem Tag kennenlernen werde. Ich will nach Büchern schauen, will nach Verlagen schauen. Ich will herumlungern. Und auf keinen Fall will ich Stress. Deswegen lese ich nicht an diesem Tag. Weil mir bei jeder Lesung das Herzchen bumbert.

August 2008
Einen Lesungstermin habe ich für den 25. März 2009 ausgemacht. Der liegt noch weit genug in der Zukunft, dass ich noch ganz locker bleiben kann. Es wird noch ein bisschen dauern, bis mich das Herzrasen deswegen erreicht.
Erfreulich ist, dass ich eine Möglichkeit gefunden habe, meinen Roman "Das Dorf" noch einmal verlegen zu lassen. Mit der Überarbeitung des Textes (mittlerweile neue Rechtschreibung, die allgemeine Technik hat sich geändert und mein Schreibstil sowieso) beginne ich gegen Ende des Jahres, wenn die Rohfassung für mein aktuelles Projekt steht. Das ist genau die richtige Betätigung, um von einem Manuskript den nötigen Abstand zu gewinnen, an dem man bis dahin nahezu ein Jahr lang gearbeitet hat.

Juli 2008
"Die Unterirdischen" werden bereits in der Verlagsvorschau des Wurdack Verlags angekündigt, noch ohne Cover, aber das wird sich bald ändern. Im Oktober soll das Buch erscheinen. Meine Vita und ein Bild von mir habe ich zum Abdruck weitergegeben.
Nachdem dieser Monat zu Beginn eher von Zahnarztbesuchen und Urlaub geprägt war, konnte ich mich in den letzten Tagen doch noch intensiv dem Schreiben widmen und habe alles aufgeholt, was zunächst liegen geblieben ist. Aber bald geht es zum Kieferchirurgen. Das gibt bestimmt wieder einen guten Stoff für eine Horrorgeschichte.

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